Crossoverabend

 

Freitag | 10. Juni  2022 | 19:30 Uhr

 

LAKIKO

 

 

Ethno/Pop/Klassik

 

 

©Oliver Look

Lakiko ist ein Cello. Ein Cello das streicht, sich wiederholt und verschwindet. 

Lakiko ist auch eine Stimme, die von ihrer nomadischen Existenz, von Träumen, vergangenen        Zeiten und dystopischen Zukunftsvisionen singt.

Lakiko - alias Lana Kostic - entstand 2016 als Soloprojekt in der Neurologieabteilung in Biel. Angeschlossen an eine EEG-Maschine experimentierte die Cellistin mit Hilfe ihrer Instrumenten an der Ausübung ihres freien Willens, indem sie ihre Hirnströme zeitgleich als Partitur verwendete. Das daraus resultierende Material - ein Abdruck ihrer musikalischen Biografie - könnte vielfältiger nicht sein: Einflüsse der Bosnischen Volksmusik vermischen sich mit klassischer Musik, hauchige Popmelodien mit zeitgenössischer Sprachperformance, getriebene Beats neben schier endlos dauernden Glissandi-Loops und dazwischen immer wieder das Cello. Mit diesem Projekt konzetierte sie schon an Festivals wie Montreux Jazz Festival (CH), Jazzfest Sarajevo (BiH), See Festival Bruxelles (BEL), Musikfest Kyburgiade (CH), Musikfest Goslar - Harz (DE) und am Spike Cello Festival Dublin (IRL).

Die Cellistin Lana Kostic wurde 1988 in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina) geboren. Nach ihrem Musikabitur folgte das Studium an der Hochschule für Künste Bremen, in der Cello - Klasse von Johannes Krebs und Prof. Alexander Baillie, welches sie 2014 mit Auszeichnung abschloss. Als Stipendiatin der Gesellschaft zu Ober-Gerwern spezialisierte sie sich an der Hochschule für Künste Bern in der Cello-Klasse von Prof. Conradin Brotbek sowie im Master für Komposition und Theorie (Théâtre Musical) welchen sie 2016 mit Erfolg abschloss.

Als klassische Cellistin ist sie als Solistin, mit Orchestern und in unterschiedlichen Kammermusikalischen Besetzungen zu hören. Ihr Interesse gilt der interdisziplinären Verknüpfungen der Künste, wobei sie in verschiedenen Projekten mitgewirkt hat, wie z.B. im Film „Dvorak who?“, sowie in Konzept - Improvisationen mit Tänzern.

2017 gründete sie mit der Pianistin Laura Livers das Duo Frida. 

Lana Kostic ist Preisträgerin vieler Internationaler und Nationaler Wettbewerbe, u.a. hat sie den Sonderpreis des Wettbewerbes „Rudolf Matz“ erhalten. Die Presse bezeichnete ihr Spiel als “ausgesprochen souverän und klangschön”.

 

 

 

 

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